03.07.2015

Mein allerbester Freund und Riesenfrust

Mein allerbester Freund, ohne den ich momentan nicht mehr leben kann, ist dieser hier:


Wir hatten gestern gegen Mitternacht und noch weit darüber hinaus immer noch 30°! Das Thermometer soll bis morgen ja noch weiter klettern und möglicherweiser den bisherigen Hitzerekord brechen. Wir sind schon ganz nah dran... Ich bin froh um jeden Tag, den wir dem Herbst näher kommen, auch wenn das so mancher sicherlich nicht verstehen kann.


Mich macht augenblicklich nicht nur das Wetter fertig, sondern ich schiebe auch ganz gewaltig Blogfrust. Seit zwei Tagen kann ich mich nicht mehr in meinem Blog anmelden, ohne den neuen Datenschutzbestimmungen von Guuuuugel zustimmen zu müssen! Und genau das werde ich keinesfalls tun. Ich habe mir das mal durchgelesen und das kann ich Euch auch nur raten, das mal zu tun. Unglaublich, welche Daten die über einen speichern wollen und noch schlimmer, mit wievielen anderen Daten das alles verknüpft werden soll. Alles unter dem Deckmantel, ein möglichst genaues Profil über einen zu bekommen, damit man z.B. angeblich bei Suchanfragen schneller helfen kann. Wer glaubt denn so was? Die Guuuuugel-Suchfunktion nutze ich übrigens schon seit Jahren nicht mehr...
Da werden Informationen wie Telefonnummer, Anrufernummer, Weiterleitungsnummern, Datum und Uhrzeit von Anrufen, Dauer von Anrufen gespeichert und noch viele andere Dinge mehr. Wozu denn bitte? Wen geht meine Hardware samt Gerätenummern etwas an, mit denen ich ins Netz gehe? Daten zu Geräteereignissen wie Abstürze, Systemaktivität, Hardware-Einstellungen hat  Guuuuugel genauso wenig zu interessieren. Und was sollen die schwammigen Aussagen, dass Daten möglicherweise in Protokollen gespeichert und auf Servern abgelegt werden? Ach, lest es Euch am besten alles mal selbst durch. Ich garantiere Euch, Ihr kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus...

Wie gesagt, ich habe den Datenschutzbestimmungen nicht zugestimmt und werde das auch nicht tun. Ich überlege jetzt ernsthaft mit dem Bloggen aufzuhören. Vielleicht gibt es ja auch noch eine andere Blogmöglichkeit, Wordpress zum Beispiel. Muss mich mal schlau machen. Noch komme ich ja auf Umwegen auf mein Blog, sollte das auf dem Schleichweg eines Tages nicht mehr möglich sein, wird es hier erst mal still werden, bis ich weiß, wie und ob es weitergeht.

Macht es gut und kommt gut durch die Hitze!

30.06.2015

Hitzefrei

macht mein Blog.
Mir ist es jetzt schon zu warm und das Thermometer wird ja noch viel höher klettern, puh. Gut, dass es Ventilatoren gibt, ohne sie kann ich im Sommer nicht (über)leben ;-). 



28.06.2015

Sommer-Sonne-Garten-Sonntag

Nun ist er also da, der Sommer und noch haben wir angenehme Temperaturen. Aber das soll sich ja im Laufe der Woche ändern und das Thermometer weiter klettern. Auf den Seiten mit Wettervorhersagen gibt es nur noch eine einzige Farbe: Gelb bis weit in die übernächste Woche hinein. Endlich kann man nun auch wieder in lauen Sommernächten abends den Garten genießen. Wir haben zunehmenden Mond und was gibt es schöneres, als demnächst bis in die Nacht hinein bei Vollmond und dem geheimnisvollen Lichtern der Glühwürmchen im Garten zu sitzen. Solche Sommernächte liebe ich. Ihr auch?


Der Platz unter dem alten Kirschbaum ist eine kleine Gartenidylle geworden. Im Topf wächst ein Ahorn, den ich im Frühjahr irgendwo im Garten gefunden und ausgegraben hatte. Vielleicht habe ich ja Glück und er fühlt sich die nächsten Jahre im Topf wohl.

Die Mohnpflanzen von Bruder Glasperlengarten haben sich zu Überraschungsblumen entwickelt, denn es blüht jedesmal eine andere Farbe auf. Wunderschön und farbenprächtig sind sie.

Das ist das Werk von Eichhörnchen Willi, das die Walnuss unter den Rosen im Vorgarten verbuddelt und offensichtlich nicht mehr wiedergefunden hatte. Auch der kleine Walnussbaum (er hat noch ein Geschwisterchen) darf vorerst weiter im Topf wachsen.

Ich gehe jetzt den Sommersonntag im Garten genießen. Ihr auch?
Wenn Ihr noch schöne Gartenliteratur für Eure Mußestunden sucht, guckt mal hier. Die beiden Bücher suchen noch ein neues Zuhause.

25.06.2015

Mit Bewacher auf den Baum...

Seit gestern Nachmittag scheint hier wieder die Sonne - T-Shirt-Wetter, so warm ist es plötzlich geworden. Da der viele Regen der vergangenen Tage uns vom Kirschenpflücken abgehalten hatte, stand das dann gestern auf unserem Plan. 
Auf den Kirschbaum musste Herr Glasperlengarten klettern, ich bin nämlich nicht so "leiterfest"... Alles, was über drei oder maximal vier Stufen hinausgeht ist nichts für mich, aber mit vier Stufen und etwas wackelig auf den Beinen kam ich an die Kupfibeeren heran. Mühsam, sehr mühsam war´s die kleinen Beeren von den Zweigen zu zupfen. Viel waren es dann auch nicht, die in meinem Topf landeten. Die meisten waren noch nicht reif und von den reifen waren etliche bereits geplatzt und fast gänzlich eingetrocknet. Wie schnell dieser Prozess geht, konnten wir ja schon letztes Jahr beobachten, als quasi über Nacht schlagartig so gut wie alle Beeren hin waren. Man muss also superschnell sein, wenn man ein paar von den süßen Früchtchen ernten will (und das nicht nur wegen der Vögel...).


So sehen schon viele der reifen Beeren aus, wenn man sie nicht schnell genug pflückt.


Das ist die Ausbeute. Nicht gerade viel, aber für einen leckeren Beerennachtisch wird es reichen.


Herr Glasperlengarten hatte sich inzwischen auf die hohe Leiter geschwungen und war in den Kirschbaum geklettert. Da heutzutage ja fast nichts mehr ohne Qualitätskontrollen geht, folgte ihm der Oberaufseher der Kirschpflücktruppe ganz unauffällig und inspizierte oben am Ende der Leiter ausführlich, ob der Pflücker das auch alles richtig machte und nicht etwa die Kirschen selbst aß:


 


Der Obstkontrolleur hatte zwar zwischendurch immer mal wieder etwas zu meckern, aber letztendlich war er zufrieden mit unserem Pflückergebnis. Glück gehabt...


Die leckeren Minierdbeeren durfte ich auch nicht alleine pflücken! Der Kontrolleur guckte immer ganz genau nach, was ich da machte und saß mir meistens im Weg...



Und Ihr? Wie ist das denn bei Euch? Werdet Ihr bei der Ernte auch immer so kontrolliert wie wir? Aber wir sind ja froh, dass der andere Kontrolleur schon älteren Datums ist und sich um so etwas nicht mehr kümmert. Während wir schufteten, lag er auf der Couch und träumte von Mäusebraten oder so ähnlich. Qualitätskontrollen führt er nur noch bei seinen eigenen Mahlzeiten durch. Da wird schon mal öfters die Katernase gerümpft, weil er das offensichtlich für unzumutbar hält...

24.06.2015

Spätzünder

In meinem kleinen Küchenbeet stehen ja außer Kräutern auch noch Obststräucher und -bäume in Kübeln. Vielleicht errinnert Ihr Euch ja noch an meine Kübelkirsche, deren Zweige und Austriebe nach dem Winterschlaf total verlaust waren und die erbärmlich aussah, als ich sie ins Küchenbeet setzte. Inzwischen hat sie sich erholt, hat sogar neue Triebe und vor Gesundheit strotzende Blätter gebildet. Und heute Morgen entdeckte ich das hier an einem ihrer neuen Zweige:


Bin ja mal gespannt, ob das tatsächlich noch Kirschen werden. Aber jetzt bin ich erst mal auf der Leiter und sehe nach, was die fliegenden Gesellen uns auf den beiden Kirschbäumen und meinem Kupfi noch übrig gelassen haben.

23.06.2015

Sommerherbst und Silbersträhnen auf der Leiter ...

Findet Ihr nicht auch, dass wir extreme Wetterkapriolen haben? Erst im Süden der viele Regen mit verheerenden Folgen, in der Mitte und im Norden wochenlange Trockenheit, deren Folgen noch nicht ganz abzusehen sind. Seit dem Wochenende regnet es hier bei uns, gestern den ganzen Tag von morgens bis tief in die Nacht und zum Teil mit heftigen Schauern. Man hatte den Eindruck, dass kurzzeitig die Welt untergehen wollte. Boden, Bäume und Pflanzen haben das Nass gebraucht, keine Frage. Leider sind durch den anhaltenden Regen nun auch viele Blumen verregnet. Bobby James zum Beispiel, von dem ich Euch noch die wundervolle Blütenpracht zeigen konnte, sieht heute morgen erbärmlich aus. Die in diesem Jahr besonders prächtig blühenden Rosen im Vorgarten liegen fast platt auf der Erde und die Geranienblüten sind alle total verregnet und verfault. Wenigsten wächst das Unkraut munter weiter vor sich hin und lässt sich vom Regen nicht verdrießen...

Und dann die Temperaturen. Ich habe angefangen, auf Herbst umzurüsten: Dicker Pullover und ebensolche Socken sind Pflicht, als Ergänzung vielleicht auch noch Schal und kuschelige Strickjacke. Mütze und Handschuhe verkneifen wir uns noch ;-)). Tapfer haben wir uns bisher auch dagegen gesträubt, mitten im Sommer die Heizung oder den Kachelofen zu aktivieren. Man kann sich auf die beiden Fellnasen verlassen, die einen abends zuverlässig wärmen, wenn sie sich auf dem Schoß zusammenrollen :-)). Falls das nicht reicht, hilft ein heißer Kakao oder ähnliches... Freuen können sich dagegen ab Wochenende all diejenigen, die heiße Temperaturen lieben. Bei mir verursachte dagegen gestern der Blick auf die Wetteraussichten der nächsten Woche eher Schnappatmung: bis zu 37° für unsere Gegend. Die Temperaturvoraussage hat sich zwar heute ein wenig relativiert, liegt aber immer noch über 30°, was für mich persönlich viel zu viel ist. Ich trage mich mal wieder mit Auswanderungsgedanken...
Zur Einstimmung auf das, was uns wettermäßig in wenigen Tagen erwarten soll, habe ich schon mal mit der Eisproduktion angefangen: Walderdbeeren mit Quark kühlen in meinen bunten Eistüten vor sich hin. Hmm... lecker! Diese süßen Beeren haben sich bei dem vielen Regen als ziemlich robust gezeigt. Nachher gehe ich wieder ernten, falls es mal nicht regnet. 





Nicht schnell genug waren wir bei den Kirschen, denn die Vögel ließen sich auch bei strömendem Regen nicht von ihren Besuchen in den beiden Bäumen abhalten und haben sich kräftig bedient. Angepickte und vom Regen aufgeplatzte Früchte haben sie allerdings großzügigerweise für uns übrig gelassen. Aber immerhin hängen an den unteren Ästen noch einige, die noch nicht ganz reif sind und die sie offensichtlich noch nicht entdeckt haben.






Und falls ich es schaffe, trotz Silbersträhnen im Haar schneller auf der Leiter zu sein als Vögel fliegen können, dann gibt es dieses Jahr sogar eine kleine "Kupfi-Beerenernte". Meine heißgeliebte Kupferfelsenbirne hat sich dieses Jahr nämlich ein prächtiges Beerenkleid zugelegt. Die ersten reifen Früchte habe ich heute morgen probiert. Sie schmecken himmlisch nach Kirsch-Marzipan oder so ähnlich.


Ich bin dann mal wieder weg - Vögel von meinem Essen verjagen.

22.06.2015

Alter schützt vor Fröschen nicht... :-)))

Erinnert Ihr Euch noch an das Fröschchen am Schlüsselband?

Bestimmt schmunzelt Ihr jetzt auch, wenn ich Euch erzähle, wo Fröschchen gelandet ist: Bei Mutter Glasperlengarten, die mit ihren fast 88 Jahren völlig verzückt von ihm war. "Der wird nicht verschenkt, das ist meiner", sagte sie.
Wir haben beide ziemlich gelacht als ich sie fragte, ob sie ihn nun küsst und auf einen Prinzen wartet...

Ich dagegen warte seit einigen Tagen darauf, dass Blogger mal endlich in die Gänge kommt und mich wieder Einträge in meine Blogliste machen lässt. Das funktioniert nämlich nicht mehr, wenn ich auf "hinzufügen" klicke. Das Feld, in dem man normalerweise Blogadressen eintragen kann, existiert nicht mehr. Ist das bei Euch auch so?


Die neue Woche fängt so an, wie die alte aufgehört hat, es regnet. Dem Garten tut das Nass immer noch gut (das werden diejenigen von Euch, die in südlicheren Teilen Deutschlands wohnen, ganz anders sehen, weil dort viel zu viel Wasser vom Himmel gefallen ist). Gestern hatten wir Glück und es gab immer wieder längere sonnige Abschnitte, in denen man bis zum nächsten kräftigen Schauer mit starken Windboen auf der Gartenbank sitzen konnte. Heute sieht es nicht so aus, als würde die graue Wolkendecke aufreißen und die Sonne hervorkommen. Schade, denn dann würde es in unserem Garten sicherlich wieder überall laut summen. Unglaublich, wieviel Bienen, Hummeln und andere Insekten sich in den beiden Kirschbäumen und der Deutzie tummeln. 




Überhaupt haben wir dieses Jahr auffallend viele Bienen im Garten. Meistens liest man ja nur vom Bienensterben. Bei uns dagegen summt es viel mehr als die Jahre vorher - schön ist das! Wir haben bisher keine Insektenhotels, aber dennoch haben Wildbienen, Erdhummeln und anderes fliegendes Getier im Garten ein Zuhause gefunden.

Habt einen schönen Wochenanfang und freut Euch auf nächste Woche, dann soll es wieder warm werden.

20.06.2015

"Ganz in Weiß" ins Wochenende

Nein, es handelt sich nicht um eine Hochzeit, auch wenn man das bei dieser Überschrift vielleicht vermuten könnte ;-).
Unser alter Kirschbaum hüllt sich von Tag zu Tag mehr in Weiß, denn die Kletterrose "Bobby James" entfaltet dieses Jahr einen wahren Blütenrausch. Der augenblickliche Regen wird ihr und dem gesamten Garten nach der langen Trockenheit der letzten Wochen hoffentlich gut tun.





Habt ein schönes Wochenende und genießt es.

17.06.2015

Meerblau und Froschgrün

Nach langer Zeit war ich gestern endlich mal wieder ein bisschen kreativ. Dieses "bisschen" ist auf jeden Fall noch steigerungsfähig... Mal sehen, was daraus wird.

Schlüsselbänder waren der Wunsch. In meiner großen Schatzkiste fanden sich noch schöne Dinge, aus denen ich farblich passende Anhänger als Hingucker gemacht habe und voilà, hier sind die Werke: Ein Band in Meerblau und das andere in Froschgrün.








PS: Danke für Eure lieben Kommentare zu unserer Urlaubsreise. Ich freu mich sehr darüber, dass Ihr alle mitgereist seid und es Euch so gut gefallen hat.

15.06.2015

Zum Abschluss eine kleine Inselrundfahrt gefällig?

Eine Woche sind wir nun schon wieder zuhause, der Alltag hat uns wieder. Aber fast jeden Abend kommt der Moment, in dem einen von uns die Bemerkung entfährt: "Jetzt müsste man am Weststrand sein". Ach ja, müsste man... seufz



Aber nicht nur dieser ursprüngliche Strand ist wunderschön, die gesamte Halbinsel Fischland/Darß ist es. Einen Teil davon haben wir auf unserer kleinen "Inselrundfahrt" erkundet. Bedauerlicherweise fand sich am Straßenrand nicht immer die Gelegenheit anzuhalten, so dass es von einigen sehenswerten Eindrücken keine Fotos gibt. Beispielsweise kann ich Euch keine von den windschiefen und nur zur einer Seite geneigten Baumreihe auf dem Weg nach Bodstedt zeigen. Diese Windflüchter konnten es durchaus mit denen am wind- und wetterumtosten Weststrand aufnehmen. Von Weitem sah es aus, als hätte man sämtliche Bäume total schief in die Erde gesetzt. Ein lustiger Anblick.

Der Strand von Prerow

Die 395m lange Seebrücke in Prerow

Der kleine Hafen von Bodstedt auf der anderen Seite des Bodstedter Boddens. Das ehemalige Fischerdorf ist die Heimat der "Zeesenboote", mit denen man von vielen Orten aus Touren über den Bodden machen kann. Es handelt sich dabei um ca. 10 m lange Holzboote, für die die rostbraunen Segel ganz typisch sind. Fette und Holzteer tränken die Segel und machen sie haltbar. Ihren Namen haben die Boote von den großen Schleppnetzen, den "Zeesen". Bis in die 1950iger Jahre waren sie noch in der Fischerei im Einsatz. Die jährlich stattfindende "Zeesenbootregatta" in Barth, Dierhagen, Wustrow, Born, Zingst und Ribnitz-Damgarten zieht stets tausende von Besuchern an.

Zeesenboot

Ein typisches Giebelzeichen im Fischland/Darß
Diese Windfahnen sieht man besonders häufig in den kleinen Häfen

Ein besonderes Kleinod, wie ich finde: eine handbemalte Bushaltestelle!

Alte Mühle in Wieck

Einfriedungen mit Schwemmholzbaumstämmen findet man oft auf dem Darß

So, und nun ist auch für Euch der Urlaub an der Ostsee vorbei ;-)). Ich hoffe, Ihr seid gerne mit mir gereist.